Donnerstag, 21. September 2017

Eryleion - Lani Sommerfeld [Rezension]



Rezension – Eryleion – Lani Sommerfeld




Titel: Eryleion
Originaltitel: Eryleion
Autor: Lani Sommerfeld
Verlag: Self-Publishing
Genre: Fantasy, Drama, Action, Romance
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 604 Seiten
Preis: 17,11€
ISBN: 9781534940208




Syrene, das weiße Pferd hob erschrocken seinen Kopf. Verwirrt sah es sich um, doch nichts deutete auf etwas Ungewöhnliches hin.

Was zunächst wie ein Traum erscheint, entpuppt sich als bittere Realität: Die Freunde Daniel und Frank erwachen in einer fremden Welt, ohne zu wissen, warum sie hierhergelangt sind. Obwohl sie von einem faszinierenden Reitervolk aufgenommen werden, erfahren sie auch von ihm nichts über die Umstände ihrer Anwesenheit. Schließlich brechen sie auf, um einen geheimnisvollen Weisen und somit die Antworten auf all ihre Fragen zu finden. Doch die lange Reise trennt die beiden Freunde und bringt sie in große Gefahr. Ein Schatten hat sich in dieser Welt festgesetzt, der die Existenz der beiden Fremden fürchtet. Das Dunkel ist aber nicht die einzige Macht, die Daniel und Frank beobachten lässt…

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen, allen voran Daniel und Frank.
Daniel ist nie richtig in der Stadt angekommen, wo er mit seiner Mutter jobbedingt hingezogen ist. Er vermisst das Dorfleben, wo jeder jeden kennt. Seine einzige Anschlussperson, die er gefunden hat, ist Frank, der auch für ihn so etwas wie ein Freund ist. Er ist ruhig, zurückhaltend, wenig selbstbewusst und neugierig.
Frank ist ein Stadtkind und fühlt sich unter Menschen wohl. Er ist aber auch häufig zornig und gewalttätig, was an seinem Drogenkonsum und an ihm selbst liegt, denn er hasst das Leben, was er führt, kommt aber nicht wirklich da raus. Vom Charakter her ist er auch recht egoistisch, da er immer zuerst an sich selbst denkt.
Beide so unterschiedliche Charaktere sind Freunde und gelangen in eine fremde Welt, wo sie sich beinahe sofort voneinander entfremden, was auch an ihren unterschiedlichen Vorstellungen liegt. Sie geraten während der Geschichte an ihre Grenzen und entwickeln sich weiter, vor allem Frank. Ich konnte mich mehr oder weniger in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken dementsprechend nicht immer nachvollziehbar. Mit Frank hatte ich zu Beginn große Schwierigkeiten, da er mir die ganze Zeit einfach nur unsympathisch war, was sich zum Glück noch gebessert hat.

Die Geschichte spielt hauptsächlich in einer fremden Welt namens Eryleion, die von bekannten aber auch unbekannte Völker beherbergt, die man in so einer Fantasywelt erwartet. Die Autorin hat etwas ganz Eigenes geschaffen und der Welt die nötige Tiefe gegeben, die man braucht, um sie zu entdecken und wohlzufühlen. Passend fand ich zum Beispiel auch, dass Frank und Daniel auch erst die Sprache und die Gebräuche lernen mussten, um in dieser so fremden Welt zu überleben, was ja für viele selbstverständlich ist. Ein Großteil der Geschichte lernt man die Welt näher kennen, die für Frank und Daniel mehr und mehr eine Heimat wird, da sie erst herausfinden müssen, warum sie eigentlich dort sind. Dabei gehen sie unterschiedliche Wege. Das Buch konnte mich dennoch fesseln und mitreißen, auch wenn ich meine Probleme so mit Frank hatte. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Eine Geschichte in einer komplexen, interessanten und einzigartigen Welt mit zwei unterschiedlichen Protagonisten, die das Lesevergnügen nicht immer einfach gemacht haben, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin bzw dem Autor für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, auch wenn ich so meine Probleme mit Frank hatte. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdetihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

Weg des Kriegers - Nicole Böhm [Rezension]



Rezension – Weg des Kriegers – Nicole Böhm (Die Chroniken der Seelenwächer 12.5 / Die Archive der Seelenwächter 1)




Titel: Weg des Kriegers
Originaltitel: Weg des Kriegers
Autor: Nicole Böhm
Verlag: Greenlight Press
Genre: Urban-Fantasy, Drama, Action, Gay-Romance, Thriller, Historical
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 272 Seiten
Preis: 3,99€
ASIN: B01AG2J14C




Akil zog sein Shirt glatt, atmete einmal durch und läutete die Glocke des Gästehauses. Sechs Tage.

Akil ist ein Seelenwächter.
Im ewigen Kampf gegen die Schattendämonen hilft er den Menschen und nutzt dazu die Kraft seines Elementes: der Erde. Doch nun hat ihn diese Kraft verlassen, und Akil möchte nur noch eines: darüber hinwegkommen. Wie? Am besten mit einer wilden Party.
Bei einem feuchtfröhlichen Abend in einer Bar lernt er einen Fremden kennen. Akil ahnt nicht, dass diese Begegnung schwerwiegende Folgen für ihn haben wird und er sich einem Menschen aus seiner Vergangenheit stellen muss, den er eigentlich vergessen wollte.

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers und berichtet aus der Sicht von Akil in zwei Zeitebenen. Akil ist einmal ein schwacher, junger Mann, der in Madaktu 215 v.Chr. um sein tägliches Überleben kämpft und in der Gegenwart ein Seelenwächter ohne seine magische Kräfte.
In der Vergangenheit hat Akil nur wenige Freunde, auf die er zählen kann, denn selbst seine eigene Familie handelt lieber aus Egoismus, als um ihn zu helfen. Er ist da anders, denn er ist hilfsbereit, loyal und sorgt sich um seine kranke Mutter. Der junge Akil hat wenig Selbstvertrauen und kann sich nur schwer zu Wehr setzen.
In der Gegenwart ist Akil durch die Jahrhunderte wesentlich erfahrener geworden. Er ist ein Seelenwächter, hat allerdings seine Kräfte und damit die Verbindung zum Element Erde verloren. Auch wenn er nun stärker und selbstbewusster ist, wird er von seiner Vergangenheit durch immer wiederkehrende Flashbacks erinnert. Er ist eher ruhig, liebt leidenschaftlich und ist loyal.
Im Laufe der Geschichte durchlebt Akil auf beiden Zeitebenen eine Entwicklung und gerät an seine Grenzen. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen und fand seine Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte dreht sich rund um Akil und seine Vergangenheit und man erfährt mehr über ihn als Menschen und wie er zu dem geworden ist, der er ist und wer ihn beeinflusst hat. Das war sehr interessant und aufschlussreich, vor allem der Blick ins Persien der Vergangenheit, dessen Leben dort anders war als das heutzutage. Beides schafft die Autorin authentisch rüberzubringen, denn die Geschichte ist ein Spagat zwischen den Zeiten. Das Buch konnte mich fesseln und mitreißen, auch wenn es für mich nur mehr oder weniger überraschende Wendungen und Entwicklungen gab. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Ein gelungenes Intermezzo mit einer eigenen Geschichte rund um Akil, welche interessant und spannend war, aber leider auch nicht viel mehr als eine kleine Reise war, daher gibt es von mir


Diesen Zwischenband habe ich erst vollkommen übersehen, weshalb er relativ spät bei mir eingezogen ist. Aber rechtzeitig gelesen habe ich ihn trotzdem. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und es ist ein gelungener Zwischenband. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

Mittwoch, 20. September 2017

Ankündigung Blogtour "Singende Eidechsen"



Ankündigung Blogtour „Singende Eidechsen“

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch eine weitere Blogtour ankündigen und zwar zu dem Buch „Singende Eidechsen“ von Evadeen Brickwood.


Damit ihr ein wenig mehr über das Buch erfahren könnt, habe ich an dieser Stelle den Klappentext für euch:
Bridget Reinhold ist nicht gerade abenteuerlustig, doch als ihre Schwester Claire im südlichen Afrika verschwindet, hält sie es in England nicht mehr aus. Ohne viel zu überlegen macht sie sich nach Botswana auf, um Claire zu finden. Mit so vielen Hindernissen und Ablenkungen hatte sie allerdings nicht gerechnet. Auf einmal scheint alles schief zu laufen und Bridget fragt sich, ob das noch Zufall sein kann.

Habe ich euer Interesse geweckt? Ich hoffe doch. Falls ihr euch unsicher seid oder mehr erfahren wollt, merkt euch folgenden Termin vor:


Die Tour startet bei Charleen vom Blog Charleen's Traumbibliothek, wo ihr dann auch den kompletten Fahrplan findet. Euch erwarten interessante Themen rund um das Buch. Es gibt auch etwas zu gewinnen, also schaut vorbei.

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Zarin Saltan - Katherina Ushachov [Rezension]



Rezension – Zarin Saltan – Katherina Ushachov (Märchenspinnerei 8)




Titel: Zarin Saltan
Originaltitel: Zarin Saltan
Autor: Katherina Ushachov
Verlag: Self-Publishing
Genre: Urban-Fantasy, Romance, Drama
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 138 Seiten
Preis: 2,99€
ASIN: B075L6J5YQ




Am liebsten würde er sich betäuben. Wodka stand in ausreichender Menge vor ihm auf den Tisch, in einer dieser altmodischen Kristallkaraffen, die an den dekadenten Chic der Sowjetära erinnerten und ihn abstießen.

Ein begehrter Junggeselle
Drei Konkurrentinnen
Ein magisches Eichhörnchen
Als die Slawistikstudentin Anna von ihren besten Freundinnen heimlich bei einer russischen Datingshow angemeldet wird, ahnt sie nicht, dass sie dort dem Kaviarzar Viktor begegnet. Ganz überraschend wählt er sie aus und Anna ist damit nur einen Schritt entfernt von einem Leben wie im Märchen. Doch Neid und Missgunst lassen den Traum bald zum Albtraum werden und sie braucht jede Hilfe, die sie bekommen kann. Selbst wenn diese magisch ist und die Helfer merkwürdig anmuten.
„Zar Saltan“ in neuem Gewand – im 8. Band der Märchenspinnerei erzählt Katherina Ushachov die altbekannte Geschichte von Feindschaft, Eifersucht und Oberflächlichkeiten in einem modernen Setting neu und lässt dabei jene Figur zu Wort kommen, die im Original untergeht: die Zarin. 

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen, allen voran Anna und Viktor.
Anna ist Slawistikstudentin, liebt alte Texte und Märchen und ist eher schüchtern und zurückhaltend, aber auch leidenschaftlich und chaotisch. Sie sucht nicht eine Bettbekanntschaft, sondern den Mann fürs Leben. Ihre Liebe zu Büchern ist und bleibt aber ungebrochen.
Viktor ist der Chef eines bekannten Kaviarunternehmens und damit ein begehrter Junggeselle, doch er hat schon mal die Frau fürs Leben verloren und will sich daher nicht noch mal binden. Er ist erfolgreich, begehrt und schön.
Beide Charaktere treffen sich bei einer Datingshow und erleben eine Liebe, die einem Märchen gleicht. Sie geraten an ihre Grenzen und entwickeln sich weiter. Ich konnte mich gut in beide hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte adaptiert ein russisches Märchen, was mir gänzlich unbekannt war, weshalb ich völlig unvoreingenommen an die Geschichte herangegangen bin. Mein größtes Problem mit dieser Geschichte war allerdings das Tempo. Man spürt zwar die Anziehungskraft zwischen Anna und Viktor, hat aber nie das Gefühl, das sich die Beiden wirklich kennenlernen. Es gibt kaum Gespräche und die einzelnen Verabredungen sind auch recht kurz beschrieben, was sehr schade ist. Ich hätte mir einfach gewünscht, die Autorin hätte den Beiden die Zeit gegeben, ihre Beziehung und Liebe reifen zu lassen. So wirkt das alles für mich ein wenig überstürzt, denn eine Hochzeit sollte trotz allem gut überlegt sein. Und genau dieses überstürzte Tempo lässt einen kaum die Geschichte genießen und reifen lassen. Ebenso die anderen Charaktere blieben doch recht blass, was ich sehr schade fand, denn auch wichtige Nebencharaktere müssen für mich ausreichend Platz eingeräumt bekommen. So gibt es Neid und Missgunst, welche für mich beinahe aus heiterem Himmel kamen. Dennoch konnte mich die Geschichte fesseln und mitreißen. Der Fantasy-Aspekt wirkt unwirklich und doch so passend für die Geschichte. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Ein Debütroman, der für sich und auch für die Charaktere einfach mehr Zeit und Seiten gebraucht hätte, da das rasante Tempo zu Kosten der Charaktere und der Geschichte ging, was sehr schade ist, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares danken. Mir hat das Buch gut gefallen, denn es hat auch ein paar Schwächen. Habt ihr es denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja